A GOOD PHOTOGRAPHER IS KNOWING WHERE TO STAND. | Ansel Adams

Nach mehr als 10 Jahren habe ich mich dazu entschieden wieder etwas mehr Abwechslung in mein Leben und die der Fotografie zur bringen. Da neben der Fotografie das besuchen von Konzerten einer meiner absolut größten Leidenschaften überhaupt ist, ist die Frage warum nicht beides vereinen eine recht überflüssige Frage.

Da ich mich in die Konzertfotografie erst wieder einarbeiten muss, ist diese für mich Spaß und Freude, da ich nur Bands fotografiere die ich auch gerne auf der Bühne sehen und erleben möchte.

 

Die Konzertfotografie ist ein ganz spezieller Bereich der Fotografie. Wer glaubt das es einfach ist, der irrt sich.

Diese Art der Fotografie stellt dabei ganz besondere Ansprüche an den Fotografen und seine Ausrüstung, denn Licht- und Zeitmangel sind sehr oft die entscheidenden Punkte in der Konzertfotografie von denen alles abhängig ist. Der richtige Platz, das ständig wechselnde Licht und die Schnelligkeit sind eine große Herausforderung um die temporeichen Bühnenaktionen des Musikers einzufangen und ihn so einzigartig wie möglich rüber zu bringen.

 

Doch was macht gerade diese Fotografie zur Herausforderung?

In der Konzertfotografie kannst du das Licht nicht beeinflussen so wie man es gewöhnlich bei anderen Shootings gewöhnt ist. Das heißt man muss für alles gewappnet sein. Oftmals ist das fotografieren kleinerer Bands komplizierter, da der Raum und die Bühne kleiner sind und die Bühne oft nicht ganz ausgeleuchtet wird. Dafür besteht aber die Möglichkeit aus jedem noch so

kleinen Winkel des Raumes zu fotografieren und gegebenfalls nach Absprache mit der Band oder dem Management auch von der Bühne aus zu fotografieren.

Deshalb ist es überaus wichtig, bevor man überhaupt darüber nachdenkt sich mit seiner Kamera auf dem Weg zu einem Konzert zu machen, den jeweiligen Konzertveranstalter anzuschreiben. Für das Fotografieren mit einer professionellen Kamera benötigt man eine Presseakkreditierung um offiziell fotografieren zu dürfen.

Denn Ärger und den Verlust seiner teuren Kamera möchte doch letztendlich niemand haben. Deshalb ist es wichtig bei den noch so kleinsten Bands, entweder direkt bei der Band oder dem Konzertveranstalter nach zu fragen ob es erlaubt ist.

 

Doch was war jetzt noch einmal die Herausforderung? Das tückische an der Konzertfotografie ist wie oben schon einmal geschrieben der Licht- und Zeitmangel. Sie sind die entscheidenden Punkte von dem alles abhängig ist. Die richtige Kamera und die Wahl der richtigen Objektive die mit sich geführt werden spielen dabei eine große Rolle. Die ISO Einstellungen sollten möglichst rauschfrei arbeiten und der Ausgangspunkt des ISO Wertes zwischen 1600 und 3200 liegen.

Ein Objektiv das mit einer Festbrennweite von 35mm bis 85mm ist oder ein lichtstarkes Zoomobjektiv sind gut geeignet für die Konzertfotografie.

 

Nun stellt sich nur noch die Frage ob ein automatik oder manuelles Objektiv besser geeignet ist. Die meisten Fotografen führen beides mit bzw. kann man dies normalerweise an seiner Kamera einstellen. Sie arbeiten jedoch mit der manuellen Funktion am meisten. Bei der manuellen Funktion bestimmt der Fotograf das Objekt und die Schärfe seiner Begierde. In der Automatik Funktion kann dies auch mal nicht so funktionieren wie man es gerne hätte, da diese Funktion gerne den Fokus auf viele Dinge die im Raum sind legt. Für den Anfang ist die Automatik Funktion dennoch am besten geeignet um gute Bilder einzufangen.

Da die Bilder die der Fotograf macht von den eingefangenen Gesichtsausdrücken und Haltung der Künstler leben, ist es unabdingbar die Aufmerksamkeit überall gleichzeitig zu haben, damit in der Zeit die uns gegeben ist möglichst viele athmosphärische Bilder entstehen lassen zu können.